Geschichte - Shintaikan Villingen Karate Dojo e.V.

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Gegründet wurde der Verein Shintaikan Villingen im Frühjahr 1979 von Paolo Cipulli. Für den Namen überlegte sich Cipulli etwas ganz besonderes: SHIN (Geist), TAI (Körper) und KAN (Ort, Stätte oder Platz), was soviel bedeuten soll, wie Geist- und Körper-Trainingsstätte. Von den damals ca. 20 Gründungsmitgliedern ist mit Nunzio Milia noch einer aktiv. Paolo Cipulli ging 1992 nach Italien zurück. Zum neuen Vorstand wurde Günter Neininger gewählt. Das Training übernahm kurz darauf Berket Birdüzer, der schon einen Verein in Bräunlingen mit großem Erfolg trainierte. Nach Günter Neininger übernahm dessen Bruder Walter die Vorstandschaft des Vereins. Mittlerweile war der Verein auf ca. 40 Mitglieder angewachsen. Auch die ersten sportlichen Erfolge stellten sich ein, wenn auch noch nichts sensationelles dabei war. Um 1986 gab Berket Birdüzer seinen Arbeit in Bräunlingen und Donaueschingen ab und konzentrierte sich von da ab voll auf Shintaikan. Er übernahm den Verein auch als Vorstand. Kurz davor kam Nino Faranda in den Verein. Er trainierte bis dahin beim Karate-Dojo Brigachtal und beim Karate-Dojo Villingen. Zusammen steigerten die Beiden die Mitgliederzahl auf zeitweise über 250 Karatekas. Aus den anfangs zwei Trainingseinheiten waren 15 geworden. Dazu kam auch Sondertraining am Wochenende für die Wettkämpfer, der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Mittlerweile hat Shintaikan auf Landes- und Bundesebene fast alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Mit Gabi Bertling, Steffanie Siemens, Sascha Schneider, Monja Kimmich und Oguz Bakan haben mehrere Shintaikan-Athleten den Weg in die Deutsche Nationalmannschaft gefunden.

1997 trat Berket Birdüzer als Trainer aus beruflichen Gründen zurück. Seit dieser Zeit führte Nino Faranda den Verein, der aus beruflichen Gründen 2007 den Verein verließ. Zu gleicher Zeit löste Berket sein Versprechen aus 1997 ein und kam nach Nino´s Ausscheiden wieder als Trainer zurück und führt den Verein erfolgreich weiter.

2009 feierte Shintaikan sein 30-jähriges bestehen. Mit den verschiedenen Möglichkeiten und Angeboten zu trainieren, wie: Karate als Leistungs- und/oder als Breitensport, Kara-T-Robics, Selbstverteidigung, Körperbewusstes und Rückenorientiertes Training für Wiedereinsteiger, Jung und Jukuren kann Erfolg noch mehr erlebt werden.

    

Nach über 35 Jahren Karate im Shintaikan Villingen kamen im Jahre 2014 sieben hochkarätige Karate-Meisters bei sommerlichen Temperaturen aus Nah und Fern zusammen, um Perfektion, Selbstverteidigung sowie Wettkampfsport zu intensivieren. Berket Birdüzer wurde in diesem Rahmen die Ehrenplakette überreicht.
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